Team   
Kontakt   
Impressum   
Events   
 

   
Erfolg als ClownIn
Melancholie und Humor
Hoppla!
ClownInnen und Politik
NärrIn, Tölpel- oder ClownIn
   

eine kleine GenealogIe des Scheiterns

ClownInnen gab es zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in vielen Formen. ClownInnen kommen in griechischen Theaterstücken der Antike ebenso vor wie in modernen, werden in der Literatur beschrieben und in Liedern besungen. Wenn Sie gerne ins Theater gehen, gucken sie sich doch mal Malvolio in „Was ihr wollt" von William Shakespeare an, wenn sie gerne lesen, versuchen Sie es mit den „Bekenntnissen eines Clowns “ von Heinrich Böll (noch viel schöner: „Till Eulenspiegel“ und seine schalkhafte Art mit bildlichen Redewendungen umzugehen); oder wenn Gemälde Ihnen Freude bereiten, dann werden Sie bei Picasso fündig. ClownInnen haben Künstler aller Zeiten inspiriert.

Die Bandbreite der Clownsfiguren ist vielfältig. Da gibt es die artistischen ClownInnen, MeisterInnen der Körperbeherrschung, wie zum Beispiel der berühmte Grock, der bis ins hohe Alter erst durch einen Stuhl brach, dann aber, um dieses „Missgeschick“ wettzumachen, durch die zerbrochene Sitzfläche vom Boden auf die Stuhllehne sprang, um dort auf seiner Geige ein kleines Liedchen zu spielen. Wenn Sie einen alten Stuhl haben, können Sie es ja gerne selber einmal ausprobieren; aber fragen Sie vorher besser Ihren Arzt oder Apotheker, wir übernehmen keine Haftung – oder wie Grock es gesagt haben würde: „Nit möööööglich!“.

Artistik ist ein mehr oder weniger ausgeprägtes Element vieler guten ClownInnen, je nach Verfassung und Vorlieben. Es gibt auch stille, leise und introvertierte ClownInnen, wie die Weißclowns, Pierrots und Harlekine. Es gibt die lauten, grellen und plumpen Hanswurste – also Vorbilder genug. Sie werden diese Vorbilder hinter sich lassen auf dem Weg zu Ihrer einzigartigen Clownsfigur.

 

 

 
© - Alle Rechte vorbehalten